Ärztehaus Kornwestheim Gemeinschaftspraxis für urologie

3.1 Infusionstherapie – Abwehrsystem gegen Tumorzellen

Sie sind an einem bösartigen Tumor erkrankt und werden operiert. Eine Chemotherapie oder Strahlentherapie wird oder wurde durchgeführt. Mit eine Ursache für die Tumorerkrankung ist sicherlich ein eingeschränkt funktionierendes Immunsystem. Das Immunsystem bekämpft Krebszellen. Deshalb ist es wichtig, Ihr Immunsystem zu aktivieren. Das stellt einen weiteren, zusätzlichen Therapieschritt dar zu den bisher durchgeführten Therapien. Dabei bedient sich die biologische Regenerationskur zur Aktivierung Ihres Immunsystems gegen Tumorzellen dreier Komponenten:

  • Thymuspeptide, die die Vermehrung, Ausreifung und Stärkung von Immunzellen fördern.
  • Selen, ein Spurenelement, welches als Antioxidans wirkt und verschiedene Schutzsysteme aktiviert.
  • Faktor AF2 – Leber-Milz-Peptide stimulieren das Wachstum von Immunzellen im Knochenmark und Blut und regulieren die Freisetzung von Interferonen.

3.2 Infusionstherapie – Biologische Regenerationskurven

Alpha-Liponsäure ist ein seit längerer Zeit bekanntes Arzneimittel. Schadstoffe wie freie Radikale können von Alpha-Liponsäure abgefangen werden und andere Radikale-fangende Systeme in Körperzellen regeneriert werden. Oberflächen von Körperzellen werden geschützt und erneuert. Vitalitätssteigernde Effekte werden durch Alpha-Liponsäure auf unterschiedliche Zellsorten ausgeübt.
Sie erhalten drei Kurzinfusionen mit jeweils 600 Milligramm Alpha-Liponsäure innerhalb von vierzehn Tagen. Diese Kurzinfusionen können Ihre Leistungsfähigkeit, Ihre Gehirnfunktionen und Ihre Immunabwehr verbessern sowie die Vitalität anregen und biologische Alterungsprozesse verlangsamen.

3.3 Hochdosierter Vitamin-B-Komplex

Ein niedriger Vitaminspiegel im Körper kann mit Ursache von Mangelerscheinungen, Krankheiten oder eines eingeschränkten Wohlbefindens sein. Im Vitamin-B-Komplex sind die wichtigsten B-Vitamine (B1, B2, B3, B5, B6, B7, B11 und B12) enthalten. Vor allem Erkrankungen mit Nervenfunktionsstörungen können durch Vitamin-B-Komplex-Gaben behandelt werden. Eine Verbesserung des Allgemeinzustandes und des Wohlbefindens wird erreicht.

3.4 Als Infektschutz, bei beruflichem Stress, im Alter

Ein Mangel an Thymuspeptiden, bedingt durch eine Grunderkrankung oder den natürlichen Alterungsprozess, kann sich zeigen als Abwehrschwäche, Vitalitätsverlust, chronische oder rheumatische Erkrankung. Die biologische Regenerationskur versorgt den Körper und das Immunsystem mit den nötigen Peptiden, ergänzt durch Selen als aktiven Zellprotektor. In den meisten Fällen kann die Infusionstherapie eine spürbare Verbesserung herbeiführen.

3.5 Anti-Aging

Eine verlängerte Lebenszeit und vor allem mehr Lebensqualität – das sind Inhalte und Ziele einer seriösen Anti-Aging-Medizin. Hierbei geht es nicht um Diät- oder Fitnesswahn, sondern um ein ganzheitliches Konzept, Körper und Geist möglichst lange jung zu halten, Alterungsprozesse zu verzögern oder aufzuhalten.
Mit zunehmendem Alter lässt die Hormonproduktion nach. Gezielte Hormongaben – niedrig dosiert – dienen dazu, Mangelzustände auszugleichen. Einen unterstützenden Effekt haben oft die Gaben von Vitaminen und Nahrungsergänzungsstoffen. Ausgewogene Ernährung und die Entwicklung von vernünftigen körperlichen Aktivitäten ergänzen das Anti-Aging-Konzept. Erschöpfungzustände, Depressionen, Gereiztheit und Konzentrationsschwäche können positiv beeinflusst werden. Der Abnahme von Libido und Erektionskraft beim Mann kann gezielt entgegen gewirkt werden. Der gesamte Bewegungsapparat wird stabilisiert; vorbeugend hilft das Konzept bei Osteoporose, Muskel-, Gelenk- und Rückenschmerzen.

3.6 Akupunkturbehandlung

Mit der Reizung von Akupunkturpunkten auf der Hautoberfläche wird wohl die älteste und am weitesten verbreitete Heilmethode der Welt angewendet. Akupunktur vermag „Gestörtes“ in Ordnung zu bringen, nicht jedoch „Zerstörtes“ zu erneuern. Anders formuliert, Akupunktur wirkt vor allem bei gestörten Organfunktionen heilend. Außerdem ergänzt Akupunktur ideal die Methoden der Schulmedizin in Diagnostik und Therapie. Nahezu jedes Krankheitsbild kann durch Akupunktur diagnostiziert und mitbehandelt werden. Akupunktur ist weitgehend nebenwirkungsfrei. Urologische Erkrankungen wie Entzündungen des Uro-Genital-Traktes, Harninkontinenz, Impotenz und Reizblase sind nur einige Krankheitsbilder, die durch Akupunktur gelindert oder geheilt werden können.

3.7 Procain-Basen-Therapie

Sie sind Schmerzpatient. Übliche Schmerzmittel waren nicht so erfolgreich, wie es wünschenswert gewesen wäre. Ursache hierfür kann sein, dass viele Schmerzmittel den Körper übersäuern und den Entzündungsprozess erneut aktivieren. Ein gefährlicher Teufelskreislauf. Procain – ein Schmerzmittel – unterbindet die Schmerzweiterleitung und verhindert die Ausbildung eines zentralen Schmerzgedächtnisses. Zusätzlich wird eine basische Infusionsgrundlage mit verabreicht und der Übersäuerungsprozess somit gestoppt. Die Procain-Basen-Therapie ist wissenschaftlich untersucht. Sie hat bei geringer Nebenwirkungsrate eine große Bedeutung für chronische Schmerzpatienten.

3.8 Impotenz/Erektile Dysfunktion

Sollte die herkömmliche Therapieform durch Tabletten (z.B. Viagra, Levitra, Cialis) keinen Erfolg haben, ist die Spritzentherapie (SKAT) eine äußerst wirksame Möglichkeit die erektile Dysfunktion zu verbessern. Hierbei wird ein Medikament in den Schwellkörper des Penis eingegeben. In aller Regel kommt es dann zu einer zufriedenstellenden Erektion.

Aufgrund von Vorerkrankungen (Herz-Kreislaufprobleme oder Markumar) kann es möglich sein, dass weder die Therapie mit Tabletten oder die oben beschriebene SKAT-Therapie eingesetzt werden kann. Für diese Patientengruppe stellt die Magnetresonanztherapie eine sinnvolle Erweiterung des Therapiespektrums dar. Die Magnetresonanztherapie verstärkt die lokale Durchblutung und vitalisiert die zugehörigen Organsysteme. Bei der Magnetresonanztherapie handelt es sich um einen nebenwirkungsarme Behandlungsmöglichkeit der erektilen Dysfunktion.