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Mikrochirurgische Refertilisation / Vaso-Vasostomie

Lieber Patient,

herzlich Willkommen auf unserer Informationsseite über die mikrochirurgische Refertilisierung beim Mann. Sie haben also eine Vasektomie durchführen lassen und spielen nun mit dem Gedanken, diese wieder rückgängig zu machen? Dann geht es Ihnen wie vielen anderen Männern, deren Lebensweg eine zuvor nicht geplante Änderung eingeschlagen hat.

Nachdem Herr Dr. Armbruster die Operationstechnik im Jahre 2004 im Zentrum für Mikrochirurgie am Weill Cornell Medical Center in New York, USA bei Prof. Dr. Marc Goldstein, einem weltweit anerkannten Spezialisten, erlernt hat, stellt diese Operation zwischenzeitlich ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit dar.

Herr Dr. Armbruster wendet hier ein spezielles dreischichtiges Nahtverfahren an. Diese etwas aufwändigere Technik hat höhere Durchgängigkeitsraten als die in viele Kliniken durchgeführte zweischichtige Naht. Herr Dr. Armbruster führt die Operation ca. 100 Mal pro Jahr durch. Im Juni 2018 erscheint er in der ZDF Sendung „Volle Kanne“ als Experte für die Refertilisierung beim Mann.

Durchgeführt wird die Refertilisierung beim Mann in einem modernen und zertifizierten OP als ambulanter Eingriff. Durch die sanfte mikrochirurgische Operationsform von Dr. Armbruster und die Verwendung modernster medizinischer Technik werden die Belastungen für den Organismus, das Risiko für Komplikationen und die Heilungszeit minimiert. Bereits ein bis zwei Tage nach dem Eingriff können Sie wieder duschen und leichten körperlichen Tätigkeiten nachgehen.

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Die Vorteile bei der Refertilisation

  • OP in einem modernen, zertifizierten Operationssaal
  • Durchgängigkeitsrate in den ersten drei Jahren bei 90%
  • Schwangerschaftsrate in den ersten 3 Jahren bei 75%
  • Hr. Dr. Armbruster führt 100 Refertilisationen pro Jahr durch

Unser ambulantes Operationszentrum ist nach DIN ISO 9001 zertifiziert und garantiert ein persönliches Ambiente mit Betreuung durch ein erfahrenes Team. Der Eingriff wird nur von Herrn Dr. Armbruster persönlich durchgeführt.

Im Folgenden sind noch allgemeine Informationen über die Operation und den Ablauf aufgelistet.

Auch in Deutschland entscheiden sich immer mehr Männer zu einer Vasektomie als sicheres Verhütungsmittel. Kommt nach dem Eingriff doch ein Kinderwunsch auf, kann eine Refertilisierung beim Mann durchgeführt werden. Dr. med. Marc Armbruster führt diese mit einer mikrochirurgischen Operationstechnik und hoher Erfolgsquote durch.

Video zur Refertilisierung

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In einem Beitrag des ZDF erklärt Dr. Armbruster, wie die Sterilisation beim Mann rückgängig gemacht werden kann.

Allgemeines

Ca. 50.000 Männer lassen sich jährlich in Deutschland sterilisieren, sechs Prozent von ihnen bereuen diesen Schritt und planen eine Refertilisierung. Diese ist die erste Methode der Wahl, um einen Kinderwunsch nach erfolgter Vasektomie zu verwirklichen.

Diese Tatsache basiert auf höheren Erfolgsraten der mikrochirurgischen Vaso-Vasostomie/VVS (Zusammenführen der beiden durchtrennten Samenleiterenden) beziehungsweise der mikrochirurgischen Tubulovasostomie/TVS (das obere, zur Harnröhre verlaufende Samenleiterende wird direkt mit einem Nebenhodenkanälchen verbunden) sowie auf der niedrigeren Komplikationsrate im Vergleich zu den bekannten Maßnahmen der künstlichen Befruchtung (ICSI, IVF).

Im Schnitt lassen sich Männer um das 30. Lebensjahr sterilisieren und machen es acht Jahre später wieder rückgängig. Der Eingriff erfolgt ambulant unter Vollnarkose. Der Patient kann schon ein bis zwei Tage nach der Operation wieder duschen.

Um die Durchgängigkeit der Samenleiter zu überprüfen wird nach drei, sechs und zwölf Monaten eine mikroskopische Untersuchung der Samenflüssigkeit empfohlen. Die Durchgängigkeitsrate nach der Operation liegt bei 85-95%, die Schwangerschaftsrate ein Jahr postoperativ bei 60-70%.

Die mikrochirurgische Refertilisierung beim Mann

Während der Refertilisierung beim Mann werden die verschlossenen Samenleiter zunächst freigelegt und der Verschluss geöffnet. Nach der Überprüfung der Durchgängigkeit werden die Enden der Samenleiter mittels hauchdünner Nylonfäden wieder miteinander verbunden. Hierdurch können Spermien erneut in die Samenleiter gelangen. Diese vergleichsweise einfache Form der Refertilisierung beim Mann wird als Vaso-Vasostomie bezeichnet. Sie ist allerdings nur dann möglich, wenn bei der Überprüfung der Durchgängigkeit Spermien vorhanden sind.

Finden sich keine Spermien in den Samenleiterenden, ist für die Refertilisierung beim Mann eine Tubolo-Vasostomie nötig. Hierbei wird das in Richtung der Harnröhre verlaufende Ende des Samenleiters direkt mit dem Nebenhoden verbunden. Diese Operationsform ist aufwendiger. Zudem fallen die Schwangerschaftsraten in der Folge dieser Refertilisierung beim Mann nicht ganz so günstig aus, wie nach einer mikrochirurgischen Vaso-Vasostomie. Die Refertilisierung beim Mann wird unter Vollnarkose durchgeführt.

Erfolgsraten der Refertilisierung beim Mann

Die Möglichkeit nach einer Refertilisierung ein Kind auf natürlichem Wege zeugen zu können, ist abhängig von der Durchgängigkeitsrate der Samenleiter und dem zeitlichen Abstand zu der Vasektomie. Erfolgt die Refertilisierung in den ersten drei Jahren nach der Vasektomie, liegt die Durchgängigkeitsrate bei etwa 90 Prozent. Nach 15 Jahren liegt sie bei ungefähr 70 Prozent.

Wie kann man eine Vasektomie rückgängig machen?

Dr. Armbruster wendet ein spezielles mikrochirurgisches Verfahren an, um eine Vasektomie rückgängig zu machen. Bei der Operation wird zunächst ein kleiner Hautschnitt vorgenommen, um die durchtrennten Samenleiter freizulegen, anschließend wird das Narbengewebe an den Enden entfernt. Dr. Armbruster überprüft nun die Durchgängigkeit der frischen Samenleiterenden und entscheidet auf dieser Basis, welches Verfahren erfolgversprechender ist, um die Vasektomie rückgängig zu machen. Bei einer Vaso-Vasostomie werden die durchtrennten Samenleiterenden wieder zusammengeführt und mithilfe feinster Fäden vernäht. Bei einer Tubulovasostomie wird dagegen das zur Harnröhre hin verlaufende Ende des Samenleiters direkt an ein Nebenhodenkanälchen angebunden. Dr. Armbruster setzt ein aufwändiges dreischichtiges Nahtverfahren ein, um die Vasektomie wieder rückgängig zu machen, und erzielt so eine hohe Erfolgsquote.

Mit welcher Sicherheit lässt sich eine Vasektomie rückgängig machen?

Es hängt von verschiedenen Faktoren ab, ob eine Vasektomie rückgängig gemacht werden kann. Das wichtigste Kriterium ist die Zeitdauer seit der Sterilisation. Liegt die Sterilisation weniger als 3 Jahre zurück, dann kann bei bis zu 95 % der Männer eine Durchgängigkeit der Samenleiter erreicht werden. Liegt die Sterilisation bereits 15 Jahre zurück, dann liegt dies Durchgängigkeitsrate bei ca. 70 %. Die Schwangerschaftsraten liegen mit 75 % nach 3 Jahren sowie 30 % nach 15 Jahren niedriger: Selbst wenn eine Vasektomie rückgängig gemacht werden kann, spielen auch Faktoren wie das Alter der Partnerin bei der Entstehung einer Schwangerschaft eine Rolle.

Vasektomie rückgängig machen: Erfahrung des Operateurs ist entscheidend

Samenleiter sind äußerst feine Strukturen, deren Inneres nur etwa 0,3 mm beträgt. Um eine Vasektomie rückgängig zu machen, ist daher eine sehr präzise Operationstechnik erforderlich, die Erfolgsquote hängt entscheidend von der Erfahrung des Operateurs ab. Als Leitlinie gilt, dass ein Chirurg mindestens 30 Refertilisierungen pro Jahr durchführen sollte, um sich auf diesem Gebiet zu qualifizieren – bei Dr. Armbruster beträgt die Frequenz etwa 100 Eingriffe pro Jahr. Die mikrochirurgische Operationstechnik hat Dr. Armbruster direkt bei Prof. Marc Goldstein von der renommierten Cornell University erlernt.

Sie wollen Ihre Vasektomie rückgängig machen lassen? Kontaktieren Sie uns, Dr. Armbruster berät Sie gerne persönlich.

Vorbereitung

Wir besprechen mit Ihnen zunächst den Operationsvorgang, um herauszufinden, ob die Refertilisierung die geeignete Methode ist. Es wird kurz der Gesundheitsstatus abgefragt und eine körperliche Untersuchung vorgenommen.

Wichtig ist auch eine Evaluation der Erfolgsaussichten des anstehenden Eingriffes. Abhängig von der Zeitspanne der zurückliegenden Sterilisation sind natürlich auch die zu erzielenden Schwangerschaftsraten nach Refertilisation. Nach ausführlicher Aufklärung werden Sie dann gebeten, das Aufklärungsformular zu unterschreiben. Dadurch bestätigen Sie, dass Sie den Vorgang der Refertilisierung sowie die möglichen daraus resultierenden potentiellen Risiken verstanden haben.

Die Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten sollte fünf Tage vor dem Eingriff, der Genuss von Alkohol am Tag des Eingriffes vermieden werden. Zusätzlich wird empfohlen, den Penis und das Skrotum am Tag vor der OP zu rasieren.

Behandlung

Der Samenleiter ist ein sehr dünner Strang, in welchem die Spermien von dem „Produktionsort“ Hoden und Nebenhoden in Richtung Harnröhre wandern.

Er hat einen Durchmesser von ca. drei bis vier Millimeter, wobei das tatsächliche Lumen (auch innerste Schicht genannt), in welchem die Spermien sich bewegen, nur ca. 0,3 mm misst. Die äußere Schicht ist dicker und sehr muskulös. Sie unterstützt die Spermien in ihrer Wanderung in Richtung Harnröhre. Bei der Operation wird zunächst der Samenleiter über einen ca. 3 cm messenden Hautschnitt freigelegt. Das narbige Gewebe des durchtrennten Samenleiters wird entfernt, um frische Samenleiterenden zu erhalten. Es wird anschließend die Durchgängigkeit in Richtung Nebenhoden überprüft. Dies geschieht, indem die aus dem frisch durchtrennten Samenleiterende auslaufende Flüssigkeit unter dem Mikroskop untersucht wird. Zeigen sich Spermien, kann die OP planmäßig weitergeführt werden. In manchen Fällen allerdings kommt es durch die Sterilisation zu einer starken Druckerhöhung in den Nebenhodenkanälchen, worauf diese platzen und einen narbig bedingten Nebenhodenverschluss zur Folge haben. In diesem Fall wird dann der Samenleiter direkt mit einem Nebenhodenkanälchen verbunden.

Dank moderner mikrochirurgischer Verfahren ist die Erfolgsrate trotz dieser sehr feinen Strukturen relativ hoch. In zehn- bis vierzigfacher Vergrößerung werden die beiden Samenleiter mittels hauchdünnen, mit dem Auge kaum erkennbaren Fäden wieder aneinandergenäht.

Nachsorge

Nach der OP wird ein Pflasterverband zum Wundschutz angebracht. Zusätzlich wird das Tragen eines Suspensoriums („Hodenhalter“) für die ersten zwei Wochen nach der OP empfohlen. Zur Erfolgskontrolle werden Spermiogramme im Abstand von drei, sechs und zwölf Monaten durchgeführt.

Mögliche Komplikationen

In der Hand eines geübten Operateurs ist die Komplikationsrate bei der Vaso-Vasostomie bzw. Tubulovasostomie sehr gering. Dennoch kann es in seltenen Fällen zu Wundinfektionen, Wundheilungsstörungen und Blutergüssen kommen.

Kontaktieren Sie uns

Unser Facharzt Dr. med. Armbruster berät Sie gerne ausführlich in Ihrem individuellen Fall. Kontaktieren Sie uns über das Kontaktformular oder rufen Sie uns an unter: 07154 997 96 88

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